Viele Anfänger glauben, eine gelungene Meditation müsse vollkommen gedankenfrei sein. Diese Erwartung erzeugt häufig mehr Druck als Ruhe.
Gedanken sind Aktivität des Geistes
So wie der Körper Empfindungen produziert, entstehen im Geist Erinnerungen, Pläne, Bewertungen und Bilder. Meditation verhindert das nicht automatisch.
Vom Inhalt zur Wahrnehmung
Du kannst lernen zu bemerken: „Da ist gerade Planen“ oder „Da ist eine Sorge“. Danach richtest du die Aufmerksamkeit wieder auf Atem oder Körper.
Freundlichkeit statt Kontrolle
Je härter du gegen Gedanken kämpfst, desto stärker können sie wirken. Eine freundliche Rückkehr ist meist hilfreicher als innere Kritik.
